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Veranstaltungen ab dem 2.9.2010
Vom 04.09.2010 bis zum 05.09.2010
Movie Days
Veranstaltungsort: Stadthalle Braunschweig
Details: Für zwei Tage verwandelt sich die Braunschweiger Stadthalle in eine ausladende Filmbörse, die durch Hollywood-Promis aus der dritten Reihe zum einschlägigen Anziehungspunkt wird. Erwartet werden die Schauspieler John Rhys-Davies, Norman Reedus, Sean Patrick Flanery, Tony Todd und David Bailie. Das prall gefüllte Begleitprogramm verspricht unter anderem einen originalen „Herbie“ nach dem gleichnamigen Film von 1974. Auch aufwändig kostümierte Fangemeinschaften aus „Star Wars“, „Herr der Ringe“ oder „Ghostbusters“ sind angekündigt.
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Vom 05.09.2010 bis zum 12.09.2010
33. Kinderfilmfestival „Lucas“
Veranstaltungsort: Frankfurt
Details: Im internationalen Wettbewerb konkurrieren neun Lang- und 18 Kurzfilme. Das Rahmenprogramm „Panorama“ wendet sich an Jugendliche, u.a. mit Gus Van Sants „Paranoid Park“. Bewegende Einzelschicksale von Kindern aus unterschiedlichsten Kulturkreisen stehen im Fokus. Neben den bekannten LUCAS-Preisen (für den besten Lang- und den besten Kurzfilm) werden erstmals auch ein Preis für den besten Animation und der Publikumspreis verliehen.
Die feierliche Preisverleihung findet am 11. September um 18 Uhr statt.
Bereits etabliert ist die „Lucas“-Edition mit Kurzfilmen der letzten beiden Jahrgänge sowie begleitenden Unterrichtsmaterialien, die als medienpädagogisches Lernpaket Schulen kostenlos zur Verfügung stehen.
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Vom 15.09.2010 bis zum 30.09.2010
DEFA-Maverick: Die Filme von Ulrich Weiß
Veranstaltungsort: Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, Berlin
Details: Ulrich Weiß ist einer der großen Regisseure der DEFA. Er ist ein Tabu- und Regelbrecher, ein unabhängiger Geist, der in keine Zeit und keine Gesellschaft passte bzw. passt: ein Maverick. Brüche ergeben sich bei ihm aus einer Notwendigkeit: Er denkt in anderen Bahnen als den gewohnten, fernab des Konventionellen. Sein unvoreingenommener, oft aus der Naivität gespeister Blick auf die Realität führt ihn häufig zum Paradoxen, und im Paradoxen erscheint nicht selten das Tragikomische. Dabei kommt er zu bildlichen Lösungen und Formen, die überraschen, verblüffen, befremden, irritieren.

Vier Spielfilme konnte Ulrich Weiß realisieren, die in der DDR in erster Linie Befremden erregten. Sie spalteten die Meinung der Kritik und der Kultur-Offiziellen, ließen Ulrich Weiß mehr und mehr als unkalkulierbar und potentielle Gefahr erscheinen. Nach OLLE HENRY (DDR 1983) konnte Weiß in der DDR kein weiteres Projekt realisieren. Erst die temporären Freiheiten der unmittelbaren Wendezeit ermöglichten es Ulrich Weiß, nochmals Filme zu drehen: 1992 entstanden MIRACULI und ABSTECHER.

Die Retrospektive seiner Filme im Arsenal präsentiert sein zur Verfügung stehendes Gesamtwerk. An die Vorführung seiner Filme, die jeweils von Erika Richter eingeführt werden, schließen fast jeden Abend Gespräche mit Kollegen von Ulrich Weiß an.
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Am 17.09.2010
Buchpräsentation „Schreiben über Film – Hommage an Karsten Witte“
Veranstaltungsort: Kino Arsenal, Potsdamer Str. 2, Berlin (20 Uhr)
Details: Zu Gast: Stefanie Diekmann, Hans Helmut Prinzler, Lukas Foerster, Ekkehard Knörer und Gertrud Koch
„Schreiben über Film“ heißt ein von Stefanie Diekmann herausgegebener und unlängst im Kadmos-Verlag erschienener Sammelband, der sich mit dem Werk des Filmpublizisten Karsten Witte befasst. Als „Passagier“ zwischen Filmkritik und Filmwissenschaft, zwischen journalistischen, literarischen, akademischen Formaten, zwischen ephemeren Publikationsorten und etablierten Verlagen / Zeitungen gehört Witte zu den interessantesten Vertretern der deutschen Filmpublizistik ab 1970. Der Band versucht sich an einer Neuevaluation des früh verstorbenen Autors und zielt außerdem darauf ab, Wittes Schreiben und seine Reflexion über dessen Bedingungen zur aktuellen Situation der Filmkritik in Beziehung zu setzen. Mit Beiträgen von Christine Noll Brinckmann, Stefanie Diekmann, Lukas Foerster, Rainer Herrn, Rembert Hüser, Andreas Kilb, Ekkehard Knörer, Cristina Nord, Ulrike Ottinger, Volker Pantenburg, Hans Helmut Prinzler, Bert Rebhandl, Simon Rothöhler, Heide Schlüpmann und Katharina Sykora, herausgegeben von der Medien- und Theaterwissenschaftlerin Stefanie Diekmann.
Dazu wird einen Lieblingsfilm von Karsten Witte gezeigt, Yasujiro Ozus UMARETE WA MITA KEREDO (Ich wurde geboren, aber …, Japan 1932). Im Anschluss folgt ein Podiumsgespräch über den besonderen Status des Films in Wittes Schriften.
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Vom 06.10.2010 bis zum 10.10.2010
Filmfest Osnabrück
Details: Das 25. Unabhängige Filmfest zählt in diesem Jahr insgesamt fünf Wettbewerbe. Zu den bisherigen (um den Friedenspreis der Stadt, einen Preis für Kinderrechte und einen Kurzfilmpreis) treten erstmals ein Wettbewerb um den „Filmpreis für Zivilcourage“ sowie den „Ernst Weber Filmpreis für Solidarität“. Das Festivalmotto lautet „Ideal“: Es geht um das Spannungsverhältnis zwischen Utopie und Realität sowie um den Stellenwert aktueller Visionen für eine „ideale Welt“. Für die Schülerjury werden gegenwärtig noch Mitglieder gesucht. Bewerbungen können bis zum 3.9. eingereicht werden.
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